Langsam wird es Zeit, den Vorhang zu heben.

Seit nun mehr drei Jahre liegt das Corona-Theater hinter uns, und das Publikum sitzt noch immer da, gebannt, verunsichert, manche auch beschämt, weil sie geglaubt haben, was auf der Bühne gespielt wurde.

Jetzt wäre der Moment, hinter die Kulissen zu schauen.

Doch statt Aufklärung erleben wir das Gegenteil: Daten werden versteckt, Protokolle geschwärzt, Gerichte vertagen Verfahren.

Wenn alles so erfolgreich gewesen wäre, wie es die Regierung und ihre Experten behaupten, dann würden wir heute mit Zahlen überschüttet.

Dann würde man stolz erklären, wie man die Pandemie heldenhaft gemeistert hat.

Aber genau das geschieht nicht.

Und wer nichts zeigt, hat meistens etwas zu verbergen.

Erstes Kapitel der Kunst der Verschleierung: kremieren statt begraben.

China machte es vor, Italien zog nach.

PCR-Positive durften nicht mehr beerdigt werden, sondern mussten verbrannt werden.

Offiziell aus hygienischen Gründen, in Wahrheit ein Freibrief, um Beweise zu beseitigen.

In Bergamo kam dann das Bild, das um die Welt ging.

Militärlaster im nächtlichen Konvoi, Scheinwerfer an, Motoren brummen, Planen flattern.

Ein perfektes Symbol für den Ausnahmezustand.

Nur wusste niemand genau, was in den Lastern lag.

Vielleicht Särge, vielleicht leere Holzkisten, vielleicht gar nichts.

Es war die Kulisse eines Horrors, der sich verkaufen ließ.

Ein Stau auf den Straßen, nicht auf den Friedhöfen.

Das Fernsehen hatte seine Bilder, und die Angst ihre Nahrung.

Zweites Kapitel: nicht obduzieren.

Das RKI riet anfangs davon ab, Verstorbene zu untersuchen.

Zu gefährlich, hieß es.

Pathologen protestierten, vergeblich.

Wo man sonst lernen will, wollte man plötzlich nicht mehr wissen.

So blieb unklar, woran viele Menschen tatsächlich gestorben sind.

Fehler vermeiden durch Nichtwissen, ein genialer Verwaltungsakt.

Drittes Kapitel: Studien abbrechen.

Pfizer beendete seine riesige Zulassungsstudie nach wenigen Monaten.

21 Tote in der Impfgruppe, 17 in der Kontrollgruppe, dann Schluss.

Begründung: Es sei „ethisch nicht mehr vertretbar“, Ungeimpften den Schutz vorzuenthalten.

So wurde aus Statistik Moral und aus Wissenschaft Glaubensbekenntnis.

Die Schwangerenstudie?

Geplant mit 4.000 Teilnehmerinnen, beendet nach 348.

Zu klein für Ergebnisse, groß genug für Schlagzeilen.

Viertes Kapitel: das große Datenschreddern.

Der Impfstatus fehlt auf Totenscheinen, aus Datenschutz für Tote.

Eine vollständige Auswertung über ein ganzes Jahr? Unmöglich.

Kliniken lieferten Zahlen ans RKI nur lückenhaft.

Geimpfte galten zwei Wochen lang als ungeimpft.

Wer direkt nach der Spritze starb, zählte als Beweis für die Gefährlichkeit der Ungeimpften.

Und wo Zahlen gar nicht mehr passten, verschwanden sie einfach.

In Weimar etwa erklärte man, die Angabe geimpfter Klinikpatienten werde künftig gestrichen, sie „verzerrt die Realität“.

Das ist gelebte Transparenz deutscher Prägung: löschen, was stört.

Fünftes Kapitel: die Protokolle, die sich selbst aufheben.

Beim RKI wusste man um falsch positive PCR-Tests, hielt es aber für unzumutbar, das laut zu sagen.

Die Protokolle dazu wurden jahrelang verweigert, dann geschwärzt, dann „versehentlich gelöscht“.

Beim Paul-Ehrlich-Institut dasselbe Spiel, nur grotesker.

Man behauptete, zwischen 2020 und 2023 keine Protokolle geführt zu haben, weil man zu beschäftigt war.

Eine Behörde ohne Akten ist wie eine Bäckerei ohne Mehl.

Auf Nachfrage, wer diesen Beschluss gefasst habe, kam die Antwort: „Dazu existiert kein Protokoll.“ Kafka wäre stolz gewesen.

Sechstes Kapitel: Gerichte, die auf Zeit spielen.

15 Klagen liegen beim Verwaltungsgericht Darmstadt gegen das Paul-Ehrlich-Institut.

Kein einziger Termin.

Ein Trick so alt wie die Bürokratie selbst: Verzögerung als Verteidigung.

Das Muster zieht sich durch.

Zuerst verhindert man Wissen.

Dann erhebt man es nicht.

Dann schwärzt man es.

Und schließlich erklärt man das Fragen selbst zum Problem.

Wer Daten will, wird als Verschwörungstheoretiker etikettiert.

Wer Transparenz fordert, als Demokratiegefährder.

So sieht moderne Aufarbeitung aus.

Nicht das Virus hat gesiegt, sondern das Verschweigen.

Die Wahrheit liegt längst nicht mehr auf Intensiv, sie wurde kremiert, verscharrt und archiviert – unter „vertraulich“.

Und jedes Mal, wenn ein Beamter eine Schwärzung zieht, atmet die Vertuschung ein bisschen auf.

Vielleicht brauchen wir keine neue Pandemie, um zu lernen.

Sondern einfach nur den Mut, die alte wirklich anzuschauen.

Denn wer Fehler verbrennt, verbrennt auch Erkenntnis.

Und wer die Wahrheit kremiert, der sollte wenigstens die Asche aufbewahren.

Moin moin, aufwachen…

Gruß M.M.